Ansprechpartner für Krankenkommunion und Wortgottesdienste
Wenn mich jemand fragt, woher ich komme, dann antworte ich gerne mit einer eigenen Wortschöpfung: „Ich bin Wahl-Schängel!“; und habe damit in einer Kurzformel zum Ausdruck gebracht, dass ich gerne in Koblenz lebe.
Geboren (31.01.1965) und aufgewachsen bin ich in Mayen und 1992 aus beruflichen Gründen in die Stadt an Rhein und Mosel umgezogen. Ich bin Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivpflege und arbeite in der Zentralen Notaufnahme im Stift (Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Ev. Stift St. Martin). In unserer Mitarbeiterzeitschrift wurde in einem Artikel über mich einmal festgehalten, dass ich im Gemeinschaftsklinikum mit seinen fünf Standorten erwachsen geworden bin, weil ich: im Krankenhaus Mayen geboren, im Heilig Geist in Boppard gearbeitet habe, sowie im Stift immer noch tätig bin und nicht zuletzt im Kemperhof die Krankenkommunion spende.
Meine erste Wohnung habe ich 1992 in der Altstadt, direkt gegenüber der Liebfrauenkirche bezogen. Die längste Zeit bisher habe ich auf dem Oberwerth gewohnt. Die dazugehörige Gemeinde St. Josef ist in dieser Zeit für mich kirchliche Heimat geworden.
Die guten Erfahrungen, die ich dort mit Kirche gemacht habe, waren der Anlass für einen längeren Entscheidungsprozess, an dem am Ende klar war, dass ich gerne das Amt des Diakons ausüben möchte. Der erste Schritt dazu war die Aufnahme eines Fernstudiums in Theologie 2013, gefolgt von einem Interessentenjahr in 2014 und der kirchlichen Ausbildung von 2015 bis 2017.
Am 23. Juni 2018 wurde ich von Bischof Dr. Stephan Ackermann im Hohen Dom zu Trier zum Diakon geweiht und anschließend zum Dienst in der Pfarreiengemeinschaft Koblenz-Moselweiß (am 01.01.2024 fusioniert zur Pfarrei Koblenz St. Aposteln) beauftragt (als Diakon mit Zivilberuf). - Ausführlicher Bericht hier
Ich kann mich noch sehr gut an meinen ersten Gottesdienst in St. Franziskus erinnern. Die Kirche, die allein schon durch ihren Grundriss eines Oktagons (Achteck) die „Communio“ (Gemeinschaft) symbolisiert hat es mir irgendwie angetan. Könnte hier für mich eine neue kirchliche Beheimatung sein, fragte ich mich damals. Dazu gesellte sich später eine weitere Überlegung: Ein Mehrgenerationenhaus wäre für mich als Single eine ideale Wohnform und das hatte ich dann auch einmal in einem Gespräch mit Gaby Tampe, die in der Gutenbergstraße 14a wohnt, thematisiert. Dass dieses Gespräch bald konkret werden sollte – daran hatte ich damals nicht gedacht. Als aber im vergangenen Jahr im Frühsommer dort eine Wohnung frei wurde, rückte ein Umzug in die Goldgrube in greifbare Nähe. Durch die Vermittlung von Frau Tampe habe ich schließlich den Zugschlag für eine wunderschöne Wohnung bekommen, die mir außerdem 20 qm mehr Wohnfläche bescherte.
An Pfingstsamstag, 07.06.2025, wurde ich zum Priester geweiht. Zwei Tage später durfte ich meine Primiz feiern. Sie war in St. Franziskus. Es war mir ein großes Anliegen, dort meine erste Heilige Messe zu feiern, weil ihr Kirchenpatron gleichzeitig der Begründer der großen franziskanischen Gemeinschaft ist, deren Weltorden ich angehöre. Es war bewegend, dort nun am Altar zu stehen – nicht mehr als Diakon, sondern als Priester.
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