Kirchenchor St. Hedwig sucht Sängerinnen und Sänger
Als die junge Gemeinde auf dem Karthäuser Flugfeld an Heiligabend 1974 ihren ersten Gottesdienst in der neuerbauten Kirche feierte, präsentierte sich in der Christmette auch ein neuer Kirchenchor. Die Pfeifenorgel, die sich jetzt so harmonisch in den Kirchenraum einfügt, fehlte noch, aber der Organist Bernhard Hau hatte in den Wochen zuvor eine Gruppe von Sängerinnen und Sänger um sich geschart und ein bescheidenes erstes Programm einstudiert. In der Folgezeit baute er diesen Kreis konsequent zu einem Laienensemble aus, das ehrgeizig genug war, sich an vierstimmige Messen und A-cappella-Literatur zu wagen. Gut ein halbes Jahrhundert liegt das nun zurück, und seither durften die Chormitglieder viele schöne Momente erfolgreicher Auftritte erleben, in Festmessen und Sonderkonzerten, nicht zuletzt auch bei Ausflügen und den übers Jahr verteilten geselligen Anlässen. Aber wie allen (Kirchen)Chören ist auch ihm Zukunftsangst kein Fremdwort. Um die Vierstimmigkeit nachhaltig zu sichern, braucht es jüngeren Nachwuchs! Dass es daran mangelt, wird niemand verstehen, der jemals in Gemeinschaft gesungen und den damit verbundenen Spaß an sich erlebt hat. Dabei dürfen wir uns glücklich schätzen, in Hildegard Hau-Strehle eine sehr engagierte und einfühlsame, für einen Gemeindechor eigentlich überqualifizierte Leiterin zu besitzen. Sie schafft es mit Geduld, Beharrlichkeit und einem abwechslungsreichen, von Polyphonie bis zu rhythmischem Liedgut reichenden Repertoire immer wieder, aus unseren laienhaften musikalischen Fähigkeiten das Beste herauszuholen. fh
Medizinische Studien belegen eindeutig: Regelmäßiges Singen ist ähnlich gesund wie Sport. Es kräftigt Stimmbänder, Lungen, Herz und Kreislauf, baut nach einem langen Arbeitstag Stress ab, lockert psychische Spannungen, stärkt sogar das Immunsystem. – Machen Sie einen Feldversuch in eigener Sache und kommen sie am Mittwochabend einfach mal vorbei!